Wir sind Weinbauern

Zugegeben, wir besitzen kein Weingut und haben nicht Önologie studiert. Auch die Trauben keltern wir nicht selbst. Und doch sind wir Winzer – mit jeder Faser unserer Seele. Schmecken das erdige Terroir. Zittern mit, wenn Kälte im Frühjahr, Hitze im Sommer oder ein launischer Herbstbeginn ihren Tribut fordern. Freuen uns, wenn die Beeren an milden Oktobertagen noch mal ordentlich Süße tanken, Säure abbauen und Aroma gewinnen können. Atmen auf, wenn eine Weinlese erfolgreich mit den letzten Riesling-Trauben abschließt. Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann sind auch Sie im Herzen Weinbauer. Denn Wein ist eine Passion.

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Östlich von Kapstadt, in Stellenbosch Südafrika, im traumhaften Tal des Eerste Rivers kann man eigentlich wundervoll Urlaub machen. Gebäude und Villen aller Epochen in georgianischer oder viktorianischer Bauweise säumen die von Eichen umschatteten Alleen der Innenstadt, welche zum Flanieren einladen. Im historischen Ortskern warten Sehenswürdigkeiten wie das legendäre Dorp Museum oder die 1772 erbaute „Moederkerk“, eine Kirche im neogotischen Stil.
Das Klima ist angenehm, da die Hügelketten das Tal schützen. Umfächelt von einer frischen Ozeanbrise könnte man den Tag gemütlich ausklingen lassen und sich dabei ausgiebig von den zahlreichen Terminen erholen, welche den Alltag eines Avantgarde-Unternehmers wie Heinz Zurheide oft so fordernd gestalten. Theoretisch. Denn jetzt kommt die Krux: In der Umgebung von Stellenbosch liegen etwa 120 Weingüter. Hier wachsen weiße Weinsorten wie der Chardonnay und Chenin sowie rote Weinsorten wie der Merlot. Und diese Weingüter laden zu Weinproben ein. So kam es, dass Heinz Zurheide, Senior-Chef und passionierter Weinliebhaber, bei seinem Südafrika-Urlaub die Rebsäfte des kleinen Weinguts Bein entdeckte. Und plötzlich war da nur noch pures Adrenalin: Die edlen Tropfen galt es einfach zu sichern, koste es, was es wolle – an Zeit, an persönlichem Einsatz oder an Verhandlungsgeschick. Es folgten lange Gespräche mit den weltoffenen Winzern Luca und Ingrid Bein, eine Besichtigung des Weinberges und ausgiebige Begehungen der Weinkeller. Dann war der Deal perfekt und das facettenreiche Portfolio von Zurheide Feine Kost um drei erlesene Tropfen erweitert – wie einen Merlot Reserve des Jahrgangs 2011, aktuell zum Kennenlern-Preis in allen Filialen erhältlich. Sein Entdecker kommt ins Schwärmen: „Für mich der beste Merlot überhaupt. Den konnte ich unseren Kunden unmöglich vorenthalten!“ Und die sind ziemlich anspruchsvoll…

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Mekka für Weinkenner

Branchen-Oskars wie „Weinhändler des Jahres“ kommen nicht von ungefähr. Das wird auch verwöhnten Gourmets schnell klar, die sich einmal durch unsere wechselnden Degustations-Sets probiert haben. Mit jedem samtigen oder muskulösen Schluck schmeckt man das hauseigene Gespür für Schliff und Struktur. Die Auswahl lässt kaum Wünsche offen. Eliteweine aus über fünfzehn Ländern und nahezu allen Weinbau-Kontinenten sind vertreten. Die Champagner-Hausmarke von Zurheide Feine Kost rundet die vielseitige Selection um eine prickelnde „Grand Cru“- Variante ab. In angrenzenden Lunchstopps werden auch erlesene Menüs serviert. Wahlweise wird dazu ein Weißburgunder aus unserem Weinkeller kredenzt, gegen ein Korkgeld sogar frisch dekantiert. Feinste Rot- und Weißweine für jeden Geschmack und in jeder Preislage warten darauf, entdeckt zu werden. Sensorik, Weinkommunikation, Weinregionen: IHK-geprüfte Wein- Fachberater wie Patrick Bortoluzzi und „Supernasen“ wie Roland Adrian und Jerome Böhler teilen ihre Expertise gern. Der richtige Riecher für edle Rebensäfte ist für fachkundige Beratung unerlässlich: Schließlich lagern in unserem Düsseldorfer Klimaraum die begehrtesten Raritäten des Erdballs.

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Einladung zur Weinprobe

Ein guter Wein schreit nicht, sondern entsteht in sanfter, langsamer Kellerarbeit. Er riecht nicht, sondern duftet. Sein Bouquet ist klar und ausgewogen, sein Terroir charakteristisch, sein Stil unverwechselbar – wie die großen, trockenen Rieslinge, welche Philip Wittmann, ausgezeichnet von Gault & Millau als Winzer des Jahres 2014, am 14. Juni in unserer Düsseldorfer Zweigstelle präsentiert. Grau- und Weißburgunder sowie Chardonnay runden das Spektrum ab. Die edlen Rebensäfte sind durchweg unter biodynamischen Bedingungen herangereift, denn Wittmann gilt als einer der Vorreiter des ökologischen Weinanbaus.
Übrigens muss man nicht unbedingt Wein-Experte sein, um das betörende Genuss-Erlebnis zu genießen. Einfach einschenken lassen, riechen, ansehen, mit allen Sinnen verkosten – und dann zurücklehnen und sich am langen, harmonischen Abgang erfreuen. Herzlich willkommen!

Von: Dr. Claudia Roosen

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